Hofer Schulbegleitung

Entwicklung

Zwei Faktoren aus dem Jahr 2006 haben zur Idee des Projektes „Hofer Schulbegleitung“ beigetragen. Einerseits waren das die schlechten Ergebnisse der Stadt Hof im Bayerischen Bildungsbericht mit erschreckend vielen Hauptschülern ohne Abschluss und andererseits der Aufruf des damaligen Landtagspräsidenten Alois Glück bei Missständen nicht immer sofort nach mehr Sozialstaat zu verlangen. Vielmehr sollte man verstärkt auf Eigenverantwortung und bürgerschaftliche Solidarität setzen.

Von 2006 bis 2008 wurde das Projekt von einer privaten Stiftung finanziert. Es wurden pro Schuljahr 10 bis 20 Kinder unterschiedlicher Jahrgangsstufen begleitet. Von 2008 bis Ende 2011 übernahm das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen die Förderung der Kinder der ersten Klassen aus der Sophienschule und der Christian-Wolfrum-Grundschule in Hof. Die Evaluierung erfolgte dabei durch das Staatsinstitut für Familienforschung in Bamberg.

Da die Nachfrage nach Unterstützung für Schüler der 2. bis 9. Klassen sehr groß war, konnte diese für die Schuljahre 2009 - 2011 für weitere 30 Kinder anteilig aus den Mitteln der „Sozialen Stadt“ und der Oberfrankenstiftung finanziert werden.

Seit Januar 2012 wird das Projekt mit 40 Kindern pro Schuljahr von der Stadt Hof gefördert.